Deichschau von Buxtehude nach Hove

Am 27.4. fand die Deichschau auf dem östlichen Estedeich statt. Wie schon eine Woche vorher lief die Deichschau ohne große Schadensaufnahmen ab. U.a. wurden vermerkt: Überfahrene Deichränder, insbesondere an der Baustelle; nur wenige Maulwürfe/Wühlmäuse; Kontrolle der Höhe einiger Deichüberfahrten.
Besondere Erklärungen gab es an der Brückenstelle wegen einer Kontroverse über eine geplante Rasenaussaat unter der neuen Brücke anstelle einer Pflasterung.
DSC04850Dieser Bereich ist so schattig, das der Rasen nicht richtig wachsen und den Deichkörper befestigen wird. Der Deichverband fordert hier vollkommen richtig eine Pflasterung unter der Brücke so wie in Horneburg. Weiterhin wurde eine leichte Straßenverlegung vorgestellt, damit die notwendige Deichneigung an der zukünftigen Brücke erhalten bleibt. All diese Erklärungen des Deichverbandes waren absolut klar und nachvollziehbar.
In Moorende bekam das WSA die Gelegenheit, über die Ausbaggerung der Este zu berichten. Es wurden die bekannten Positionen wiederholt, dass nur 600 Meter im Hafen und flussabwärts aus wirtschaftlichen Gründen gebaggert werden solle. Angeblich zeigt die neue Peilung, dass die Fahrrinne überall 10 m breit ist.
Demgegenüber haben wir dann noch einmal unsere Gegenposition dargestellt. Einige Stellen am Esteufer sind so versandet, dass die Fahrrinne bei ablaufendem Wasser schnell durch diese Sandbänke eingeengt wird und das Tidefenster für Barkassen klein ist. Außerdem: Was nützt eine Hafenausbaggerung, wenn Engpässe im Flusslauf die Erreichbarkeit des Hafens erschweren. Und so haben wir empfohlen, diese neuralgischen Stellen, die wir fotografiert und dokumentiert hatten, ebenfalls auszubaggern. Darauf wollte das WSA allerdings nicht eingehen.

 

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