Deichschau westlicher Estedeich am 20. April

Am 20. April fand die Deichschau von Buxtehude bis zur Landesgrenze in Cranz statt.

Besichtigung der Brückenbaustelle

Besichtigung der Brückenbaustelle

Die Teilnahme an der Deichschau war groß: 31 Personen aus Deichverband, Landkreis, Gemeinde Jork, Buxtehude und WSA waren erschienen.

 

 

 

 


Von unserer Seite waren Christian Janz, Arno Hagenah und Rainer Podbielski dabei. Es ist schon eine gute Praxis geworden, dass wir uns von der IG-Este an diesen Deichschauen beteiligen und unsere Zusammenarbeit mit dem Deichverband gestaltet sich zunehmend positiv.
Wir können uns nicht verkneifen, darauf hinzuweisen, dass der NLWKN wieder nicht dabei war. Die Herren betrachten seit Jahren alles lieber vom Schreibtisch aus, machen aber – wie wir alle wissen- den größten Ärger mit ihrer fundamentalistischen Sichtweise auf den Bestand der Dörfer an Este und Lühe.
Die Beanstandungen waren überschaubar: Maulwürfe, teilweise nicht deichfähige Erde bei Deichreparaturen, Unkräuter statt Rasen, überfahrene Deichkanten waren einige der Schadenspunkte, die aufgelistet wurden und jetzt abgestellt werden. Die aus den Vorjahren bekannten „Themen“ eines H. Tönjes – z.B. Lindenallee weg in Estebrügge – sind offensichtlich kein Thema mehr.
In der Zwischenzeit waren einige Kirschbäume auf dem Deich entfernt worden, die krank und teilweise innen bereits hohl waren und sehr dicht am Regenbogen- Haus in Königreich standen.
Dieses ist auch von unserer Seite her nachvollziehbar. Die Diskussion über diese Themen versachlicht sich zunehmend und auch wir bemühen uns um eine konstruktive Zusammenarbeit.
In diesem Zusammenhang sei noch einmal hervorgehoben, dass in der augenblicklichen Diskussion über das niedersächsische Deichgesetz auch der Deichverband von Politik und Presse befragt wurde und immer in ausgewogener Weise Position bezogen hat.
So wie es im Entschließungsantrag der CDU heißt: „Deichsicherheit und Bestand der Dörfer in Einklang bringen.“

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