Entschließungsantrag: Bestandsschutz für Dörfer an Lühe und Este

Große Unterstützung aus dem Alten Land und große Presseresonanz!!
Seitdem die CDU einen Entschließungsantrag in den Landtag zur Änderung des NDG eingebracht hat, hat sich viel ereignet. Eine regelrechte Flut von Unterstützungserklärungen aus dem Alten Land ging bei uns ein oder wurde direkt an den Landtag in Hannover geschickt.


Inzwischen haben sich alle relevanten Gemeinderäte positioniert, alle Parteien, Verbände und Vereine aus dem Heimat-, Kultur- und Tourismusbereich.  Hier finden Sie den Link  zur Liste der Unterstützer.

Die letzte Unterstützung kam vom Kreistag des Landkreises Stade – der höchsten politischen Instanz im Landkreis –  der einstimmig eine entsprechende Erklärung beschloss.
Hier der Link zum entsprechenden Artikel im Tageblatt.
Damit haben alle gesellschaftlichen Gruppen in übergroßer Mehrheit ihre Unterstützung öffentlich dargelegt und somit kommt diese große Initiative naturgemäß langsam zu ihrem Ende. Wir hoffen noch auf einige Stellungnahmen aus der Wirtschaft, die uns bereits mündlich zugesagt wurden.
Parallel hat die Presse zunehmend ihr Interesse an diesem Thema bekundet. Zuallererst unsere Lokalpresse, die über dieses Thema immer wieder berichtet hat und der wir sehr dankbar sind.
Jetzt hat auch die NDR – online Redaktion eine Reportage bei uns gemacht und einen Bericht auf ihre Webseite gebracht. Hier der Link zum NDR.

Gleich im Anschluss hat diese Woche eine TAZ – Redakteurin vor Ort recherchiert und uns interviewt.  Als nächstes hat sich die NDR – Fernsehredaktion angemeldet, und möchte zu diesem Thema Aufnahmen vor Ort machen und uns ebenfalls interviewen.
Es freut uns natürlich, dass das Thema jetzt die öffentliche Aufmerksamkeit bekommt, die es verdient. Die Reaktion der TAZ Redakteurin war bezeichnend, nachdem sie die Situation vor Ort selbst gesehen hat und die Hintergründe kannte: Ungläubiges Staunen und die Bemerkung „Schildbürgerstreich“.
Es ist tatsächlich unfassbar, dass die Ministerialbürokratie – in erster Linie Frau Kottwitz und die Ministerialbeamten so uneinsichtig und stur an ihrer alten Position festhalten.
Wenn man – wie H. Horn in seiner Stellungnahme im Ausschuss betont – die Auswirkungen des NDGs auf die Anlieger nicht unterschätzt hat – ist dieses eine ganz schlimme und verachtende Haltung gegenüber einer ganzen Region. Wir kommen langsam zu dem Schluss, dass einige Personen im Umweltministerium eigentlich fehl am Platze sind und der Öffentlichkeit nicht mehr zugemutet werden können.
Die Politik – quer durch alle Parteien – zeigt hier Größe und versucht zu helfen.
Die Ministerialbürokratie ist offensichtlich nicht in der Lage ist, Fehler oder Unzulänglichkeiten in der Gesetzgebung zuzugeben. Und so hoffen wir, dass jetzt endlich die Politik wieder das Heft in Hand nimmt, und einer nicht handlungsfähigen Ministerialbürokratie den Weg aus dieser Krise weist.
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