Fortschritt im ganzheitlichen Hochwasserschutz oder Verharmlosung der Gefahr für die Unterlieger

Bericht von Pressetermin und Informationsveranstaltung der IG Este:

Nach längerer Auseinandersetzung mit den neuen Berechnungen ds NLWKN und der Stadt Buxtehude haben wir am 30.9. ein Pressegespräch durchgeführt. Bereits am Vormittag war der NDR – Hörfunk bei uns und hat ein Hörfunk-Interview durchgeführt, was am selben Abend auf NDR-NDS gesendet wurde. Wir bemühen uns um die Audiodatei für unserer Webseite. Danach haben wir in der OVA einen Vortrag über unsere Position zu den neuen Berechnungen dargestellt und eine Presseerklärung abgegeben.

Grosses Interesse an der Mitgliederversammlung

Unser Urteil war klar und vernichtend:

Die neuen Berechnungen sind nicht nur verharmlosend, weil man glaubt uns Unterliegern 9cm Pegelerhöhung zumuten zu können.

Es ist auch ein „Hinters Licht führen“, da trotz der wachsweichen Rechnung für die Folgen in der Untereste, trotzdem die hohen Minideiche gebaut werden sollen.

Würden die Buxtehuder Planer ihren neuen Zahlen selbst glauben, dann bräuchten sie kaum noch Minideiche und Spundwände für über 6 Mio Euro.

Das ist öffentliche Geldverschwendung auf hohen Niveau. Wie will man das den Behörden, Gerichten und Rechnungshöfen erklären?

Wir haben im einzelnen belegt, auf welche Weise der NLWKN die Folgen für uns Unterlieger hingerechnet hat. Es gibt keine Lösung für die Buxtehuder Minideiche, ohne die Unterlieger zu gefährden. Wir sind hochwassertechnisch eine „Schicksalsgemeinschaft“.

Für uns allerdings ist jeder Zentimeter Pegelerhöhung zuviel. Wenn Buxtehude noch trocke Füße hat (2,90m ü NN) sind bereits bei uns viele Keller unter Wasser. Und dann ist jeder Zentimeter Pegelerhöhung durch Minideiche zuviel.

Deshalb haben wir wieder einmal das Angebot an Buxtehude unterbreitet, eine gemeinsame Planung für die gesamte Este im Rahmen der Initiative von H. Roesberg in Angriff zu nehmen.

 

 

 

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