Hochwasser als Dauerzustand an der Este?

Elbe und Este verändern sich.  Das Tidehochwasser läuft immer schneller und höher auf.
Das hat viele Folgen: Nicht nur Gartenüberflutungen, teilweise auch Hochwasser bis an die Häuser heran, Uferunterspülungen und sogar Uferabbrüche.

Die Hochwasserpegellatte der IG-Este


Das ganze hat Ausmaße angenommen, dass man das ganze nicht mehr nur als „Privatsache“ der Hauseigentümer ansehen kann. Hier muss eine generelle Maßnahme her. Das kann nur die Anpassung der Schließordnung des inneren Sperrwerkes in Cranz sein, sodass 710cm PN ( das sind 2,10m ü NN) nicht überschritten werden. Wir wissen von dem WSA, dass die Uferkannte nach sehr genauen Messungen 8 cm tiefer liegt, als bisher angenommen. Eine Schließordnung, die 710 cm PN sicherstellt, wäre also nur die Anpassung an diese neuen Erkenntnisse.
Warum geschieht dieses nicht?
Warum lässt man die Bürger mit diesem Problem allein?
Man sollte als Anlieger akzeptieren, dass auch private Vorsorgemaßnahmen notwendig sind. Kein Anlieger sollte dies grundsätzlich ablehnen. Aber das Hochwasser war vor 30 Jahren noch mindestens 30cm tiefer. Solche grundsätzlichen dramatischen Entwicklungen kann man nicht privat alleine lösen.
Hier kann man wirklich Hilfe von den verantwortlichen Stellen erwarten.
Wir werden uns in einer Folge von Artikeln auf dieser Webseite mit diesem Thema auseinandersetzen. Wir werden die Probleme aufzeigen und wir werden uns mit den Gegenargumenten offizieller Stellen auseinandersetzen.

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