IG – Este stößt auf großes Interesse auf den Obstbautagen in Jork

Dieses Jahr waren wir wieder auf den Obstbautagen in Jork vertreten. Wir hatten einen Stand im großen Hauptzelt. Wir hatten neben dem IG- Banner und vielen Bildern von der Este auch einen großen Fernsehbildschirm installiert, auf denen Hochwasserzenarien entlang der Este gezeigt wurden. Dieses war ein absoluter Blickfang. Viele Besucher wurden angeregt, mit uns in eine Diskussion einzutreten. Wieder einmal war der Zuspruch von den Besuchern überwältigend.

Grosses Interesseam Standder IG-Este

 
Eine Hochwasserplanung, die die historisch gewachsenen Dörfer entlang der Este zu Hochwasserstauräumen macht, wurde grundweg abgelehnt. Es war vollkommen klar, dass nur eine Hochwasserschutzplanung – beginnend von der Quelle – ein kontrolliertes Abfließen von Hochwassermengen ermöglicht.

Zweites Thema war natürlich die Lage im Deichverband 2. Meile.

Unsere Berichte über die bisherigen Aktionen des Deichverbandes bzw. über seine Geheimplanungen entlang der Este lösten nur ungläubiges Kopfschütteln aus. Obwohl die meisten Besucher die Berichterstattung in der Regionalpresse gelesen hatten, waren viele Berichte über willkürliche Verweigerungen von Baugenehmigungen, Deichverlagerungen, Spundwände oder Mauern durch dich Dörfger an Lühe und Este doch nicht bekannt. Und die undemokratische Satzung des Deichverbandes, die wahrscheinlich noch nicht einmal bei den Freimaurern akzeptiert werden würde, sichert hier den Einfluss einer Handvoll großer Steuerzahler im Verbandsgebiet ab.

Und so hatten wir überhaupt kein Problem, viele Unterschriften für eine Mitgliederversammlung in der 2. Meile zu sammeln, um eine erneuerte Satzung durchzusetzen.

Wie sagte letzte Woche ein geschätzter Landespolitiker, dem wir erklärten, dass in den Straßendörfer entlang der Flüsse, fast jedes Haus mit eingeschränktem Eigentum in der 50m- Zone steht und damit unter Kuratel des Deichverbandes:

„Wir brauchen keine 5. Gewalt in Deutschland.“

So ist es! Und so bleibt es auch unser letztendliches Ziel, für diese besondere Situation im Alten Land, eine entsprechende Berücksichtigung im Niedersächsischen Deichgesetz zu erreichen.

 

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