Neujahrsgruß der IG – Este

von  Rainer Podbielski

Liebe Bürgerinnen und Bürger entlang der Este,

wir von der Interessengemeinschaft Este wünschen allen ein frohes neues Jahr. Zuallererst Gesundheit und das was jedem persönlich wichtig ist.

Wir wünschen aber auch allen Beteiligten in der Frage des Hochwasserschutzes an der Este die persönliche Sensibilität, den Mut, die Offenheit, und das Verantwortungsbewusstsein, eine gemeinsame Lösung im Hochwasserschutz für Alle zu erreichen. Mag der Konflikt verwaltungstechnisch auch noch so schwierig sein –  wir sollten trotzdem zweierlei nicht vergessen:

1. Es geht hier nicht um die Schönheit von Bauwerken oder Bagatellen, sondern um elementare Lebensinteressen aller Esteanlieger- seien es Bürger Buxtehudes, der Estedörfern in der Gemeinde Jork oder aus Hamburg-Cranz.

2. Es gibt keinen verwaltungstechnischen Automatismus, der es  erzwingt, dass die Interessen vieler Bürger für den Hochwasserschutz  anderer geopfert werden. Bei gutem Willen ist jederzeit ein Miteinander möglich.

Und so wäre es ein unglaubliches Armutszeugnis, wenn am Ende das Überfahren elementarer Lebensinteressen vieler Bürger steht, wenn doch eine ganzheitliche Hochwasserschutzplanung möglich gewesen wäre.

So haben wir Alle es in der Hand, im Jahre 2014 etwas Sinnvolles und Wegweisendes im ganzheitlichen Hochwasserschutz zu erreichen.

– das Umweltministerium kann alle Beteiligten an einen Tisch bringen und eine entsprechende Planung einfordern

– der Landkreis Stade kann bereits jetzt mit dem Landkreis Harburg und Hamburg eine gemeinsame übergreifende Planung initiieren.

– Buxtehude kann seine aktuellen Planfeststellungsvorhaben zurückstellen und diese in ein ganzheitliches Konzept einbringen.

– die Gemeinde Jork kann konstruktiv in diesem Planungsprojekt mitarbeiten

– und wir von der IG-Este können alle Alternativen offen und vorurteilsfrei abwägen.

Wozu haben wir ein KLEE-Projekt gestartet, wenn wir dessen Erkenntnisse nicht begleitend in den Planungsprozess einfließen lassen.

In diesem Sinne wünschen wir uns allen eine gute und konstruktive  Zusammenarbeit anstelle langwieriger juristischer Auseinandersetzungen.

 

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