Stellungname des Ministeriums ist eine Provokation!

Aktuelle Situation zum Entschließungsantrag der CDU zum Bestandsschutz der Dörfer an Lühe und Este:
Im Landkreis läuft die Unterstützungswelle für diesen Antrag der CDU auf Hochtouren. Quer durch alle Parteinen, Gemeinderäte, Verbände,Vereine, Kirchen erhalten wir oder die Presse Unterstützungsschreiben. Diese geben wir gesammelt nach Hannover weiter. Dies ist nur ein Zwischenstand. Wir stehen noch mit vielen Stellen aus Wirtschaft und Verbänden in Kontakt. Eine aktualisierte Liste der Untestützungen hängt an.
In Hannover haben auch alle Parteien im Landtag uns ihre Unterstützung zugesagt oder signalisiert.
Jetzt war das Ministerium am Zuge, um eine Unterrichtung des Ausschusses vorzunehmen. Dabei hat es eine „knallharte und kompromisslose“ Position bezogen. Das Positionspapier könnt Ihr hier lesen.
Alle Dörfer an Este und Lühe sollen langfristig verschwinden. Ganz klare Aussage!!
Bisher wurde das vielleicht nur als Überinterpretation einer Interessengemeinschaft aufgefasst.​ Das ist jetzt vorbei.
Heute ist bereits ein Artikel im Tageblatt zu diesem Thema erschienen. Den findet Ihr hier
Hier wird vollkommen offen die Entsiedelungsstrategie für alle Dörfer an Lühe und Este als Ziel des Ministerium dargestellt – ganz unverblümt.
Und das nicht nur für die Häuser auf dem Deich, sondern auch in der 50m-Zone am Deich!! Das Ministerium begründet dieses mit der Landessicherheit gegenüber Einzelinterressen.
25% der Bevölkerung des Alten Landes wohnen aber in diesen Dörfern. Damit wird das in großem Umfang langftistig zerstört, was das Ministerium vorgibt schützen zu wollen. So kann man mit diesem Problem nicht umgehen. Die Besiedlung an Este und Lühe ist so eng mit den Flüssen verbunden, dass hier die Argumente aus dem Lehrbuch für Deichbauer versagen.
Man muss sich um das wirkliche Problem kümmern, so wie es die Politik aller Parteien auch machen will.
Und wir alle wissen, dass man mit Deichbau an den Unterläufen das Hochwasserproblem aus dem Inland nicht lösen kann, sondern ein Hochwasserschutz entlang der ganzen Flüsse notwendig ist. Das KLEE – Projekt hat das für die Este gerade wieder bestätigt.
Eigentlich ist diese Stellungnahme des Ministeriums eine Provokation und ein politischer Skandal.
Das wird erst recht den Widerstand der Altländer hervorrufen.
So geht es nicht!!!!
Über öffentliche Äußerungen von Euch, z.B. in Form von Leserbriefen oder Beschlüssen aus eurem privaten Umfeld würden wir uns sehr freuen.
Wir jedenfalls werden jetzt erst recht unseren Mund aufmachen.
Es kann doch nicht sein, dass eine Handvoll Bürokraten aus dem Ministerium der gesamten Politik, allen Bürgern im Alten Land und den Anwohnern an Lühe und Este  ihren Willen aufzwingt!

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