Überschwemmungsgebiete im Süderelberaum

Bericht von der Veranstaltung der BSU in Neugraben.

von Bernd Voltmer und Rainer Podbielski

Thema waren die neu auszuweisenden Überschwemmungsgebiete
am Falkengraben in Neugraben und an der Este in Cranz.
Letzterer Punkt war natürlich für uns interessant und es waren ettliche Esteanlieger aus Cranz erschienen, sowie 2 Mitglieder der IG-Este aus Estebrügge/Moorende.
Die BSU und anderen Behörden stellten im ersten Teil noch einmal dar, warum und wie Überschwemmungsgebiete als Konsequenz des Wasserhaushaltsgesetzes (WHG) ausgewiesen werden. Diese Grundlagen wollen wir hier nicht neu darstellen, denn sie sind bekannt und überall gleich.
Was gab es neues speziell für die Este?
– Ein Behördenvertreter stellte dar, das als Grundlage zur Ausweisung des Überschwemmungsgebietes die Pegelhöhe 3,22m üNN herangezogen worden sei. Das hätte aber die Maßnahmen in Buxtehude bereits als realisiert angenommen. Dagegen haben wir uns gewendet und es stellte sich heraus, dass dieser Teil der Präsenbtation nicht gestimmt hat. Es sind, nach Aussage der BSU, nur die jetzigen Buxtehuder Verhältnisse ohne Minideiche (3,14 m ü.NN) berücksichtigt worden.
Trotzdem sagen wir: Wenn Buxtehude seine Minideiche aber realisieren würde, würde später aber mit Sicherheit das Überschwemmungsgebiet bei der sechsjährigen Überprüfung durch die BSU entsprechend größer werden.
Und das kann nicht sein. Das ist ein Widersinn zum eigentlichen Zweck des WHG, dass die Oberlieger den Unterliegern neue Überschwemmungsgebiete provozieren.
– Es wurde übereinstimend mit allen Behördenvertretern festgestellt, dass natürlich auch die betroffenen Cranzer Bürger volles
Einwendungs- und Klagerecht im Rahmen des Buxtehuder Planfeststellungsverfahrens haben.
– Auch die BSU machte deutlich, dass sie auf jedenfall etwas gegen die Verschärfung der Hochwassergefahr in Cranz hat und ihre Position
einbringen wird. Bleiben wir optimistisch.

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