Wir stehen nicht alleine da

von Rainer Podbielski

Liebe Freunde der IG-Este, wir stehen nicht alleine da. Bitte geht auf folgenden Link und lest, was der Umweltminister des Landes Schleswig Holstein, Umweltminister Robert Habeck, zu diesem Thema zu sagen hat. Genau das ist es!

Da brauchen wir von der IG-Este nichts mehr hinzufügen. Aber es entscheidet sich an jedem konkreten Punkt, erst recht, wenn es noch so viele Gegner des ganzheitlichen Hochwasserschutzes in Niedersachsen gibt. Und man Bedenke die Lehren aus der Sturmflut dieser Tage. Unsere Deiche und Sperrwerke halten, sind aber nahe an der Belastungsgrenze. Die Nebenflüsse nehmen zur Zeit noch die Oberwässer auf, die zum Glück noch Einiges von einem Starkregenereignis entfernt sind.

Wie können da bestimmte Leute allen Ernstes behaupten, ein eventueller Starkregen müsse man obendrein nur noch zum Geestrand bringen, damit der Deichverband dann diese Oberwässer auch noch übernehmen könne. Alles in die Unterläufe – eine unverantwortliche politische Position, die den Küstenraum gefährdet.  Wir würden uns schon sehr wundern, wenn das die ursprüngliche Intention des neuen niedersächsischen Deichgesetzes gewesen sein sollte. Wir glauben das nicht, sondern sehen eher das Bestreben von lokalen, kommunalen Planern, für sich das Optimale auf Kosten anderer herauszuholen.

Wir werden am Mittwoch hören, wie das niedersächsische Umweltministerium diese Situation beurteilt. Gerade jetzt wird deutlich, dass es nur eine Lösung für die Este gibt: Alle an einen Tisch, politische Vorgaben aus Hannover auf Basis des WHG und partnerschaftliche Erarbeitung eines Hochwasserkonzeptes durch kommunale Zusammenarbeit, das allen Anrainern gleichermaßen gerecht wird.

 

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