Wir wollen endlich Klarheit! Reine Geldverschwendung für Planungsarbeiten des Deichverbandes

Es werden wohl größere Summen an Geld vom Deichverband ausgegeben, um die Deicherhöhung in unseren Dörfern planen zu lassen.
Wer, was, wieviel, und wie – das sind hier die Fragen, die vor der Öffentlichkeit versteckt werden. Die Gerüchte besagen, dass hier eine Flutmauer entlang der Deiche geplant wird, direkt vor unseren Häusern.
Und das in einer Situation, wo wir uns alle über den ganzheitlichen Hochwasserschutz von der Quelle bis zur Mündung unterhalten.
Wir wollen endlich Klarheit und haben einen neuen Fragenkatalog an den Deichverband gestellt.

Sehr geehrter H. Hampe,

ihre Antwort kann uns leider nicht befriedigen oder wirft weitergehende Fragen auf. Hier erneut die aktuellen Fragen mit der Bitte um Beantwortung:
 
1. Auf welcher Grundlage erwarten sie Hochwasserpegel in der Este, die eine Deicherhöhung notwendig machen? Setzen sie bereits die Buxtehuder Planung voraus?
2. Wenn ja, warum nehmen sie ein vollkommen fehlerhaften Planfeststellungsantrag zur Grundlage, der verfahrensrechtlich noch vollkommen offen ist.
3. Wenn nein, auf welcher gutachterlichen Grundlage gründen sie ihre Planungen zur Deicherhöhung.
4. Wie berücksichtigen sie die Interessen und Rechte der Anlieger an der Este?
5. Stimmt es, dass sie einen Flutschutzmauer quer durch alle Estedörfer direkt vor den Häusern auf dem Deich ziehen wollen?
5. Welche Kosten haben sie für die Planungsarbeiten eingeworben? Sind das die bereits erwähnten 2,2, Mio € oder sind die Kosten sogar noch höher?
6. An welche Stelle/Ingenierbüro haben sie den Planungsauftrag vergeben?
7. Wie hoch ist der Auftragswert für diesen Planungsauftrag?
8. Erfolgte die Vergabe des Auftrages nach den rechtlich vorgegeben Vergabevorschriften?
 
In der Hoffnung auf baldige Antwort
verbleibe ich mit freundlichen Grüßen
 
Rainer Podbielski

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